Wasser2

Wasser – mit oder ohne?

Was ist denn nun gesünder – Wasser mit oder ohne Kohlensäure?

Der wichtigste Treibstoff für unseren Körper ist Wasser – egal in welcher Form. Er besteht zu rund 63 Prozent aus Wasser. Doch gibt er täglich etwa 2,4 Liter Flüssigkeit durch Hautverdunstung, Atmung, Urin und Stuhlgang ab – bei Hitze und Schweiß treibendem Sport sogar noch weitaus mehr. Wenn wir unsere Wasserspeicher nicht auffüllen, lechzt jede einzelne Zelle schon rasch nach Auffrischung. Denn Wasser unterstützt wichtige Funktionen in unserem Körper!

Doch wenn man sich entschieden hat, ausreichend zu trinken, steht man vor der Wahl: Welches Wasser soll’s denn sein?

Mineralwasser ist Grundwasser, das im Vergleich zu Leitungswasser reich an Mineralstoffen ist. Deshalb ist es meiner Meinung nach gesünder.

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie Mineralwasser eigentlich entsteht?

Ich verrate es euch: Regenwasser sickert durch den Erdboden und die oberen Gesteinsschichten. Dadurch wird es gereinigt und gefiltert. Gleichzeitig reichert es sich mit Mineralstoffen an. Die aufgenommenen Mineralstoffe sind davon abhängig, durch welches Gestein das Wasser fließt. Mineralwasser, das durch Kalkstein sickert, ist später z.B. reich an Calcium. Mineralwasser darf Kohlensäure zugesetzt oder entzogen werden, auch kann Eisen und Schwefel entfernt werden. Weitere Behandlungen sind nicht erlaubt. Die Gewinnung erfolgt über erschlossene Quellen, die der amtlichen Anerkennung bedürfen. Natürliches Mineralwasser ist übrigens das einzige Lebensmittel in Deutschland, das amtlich anerkannt werden muss. Stilles Mineralwasser unterscheidet sich von einem normalen Mineralwasser nur durch seinen geringeren Kohlensäure-Gehalt.