Geschichte und Vorkommen

Salat ist gesund und ganz nebenbei in Zeiten bewusster Ernährung en vogue. Ursprünglich stammt das Wort ‚Salat‘ von dem franz. Salade, italienisch insalata und lat. sallita ab. Es bedeutet soviel wie eingesalzen und weist darauf hin, dass Salat früher durch Salz haltbar gemacht wurde.
Nach Ansicht von Botanikern stammt unser Kopfsalat vom wilden Zaunlattich ab. Dieser hat seine Ursprünge in Südeuropa, Westasien und Nordafrika. Schon im Altertum fand man den Kopfsalat in Ägypten, Griechenland und später bei den Römern.
Ab Mai bis über die Sommermonate hinweg gibt es in unseren Breitengraden Salat frisch vom Feld. Erntefrischer Kopfsalat hat eine leicht buttrige Konsistenz und besticht durch einen feinen und leicht würzigen Geschmack. Sein geringer Kaloriengehalt macht ihn zum Liebling figurbewußter Zeitgenossen. Kein Wunder also, dass wir die verschiedensten Salatpflanzen von Feldsalat und Rauke (Rucola) bis Chicorée bishin zur Endivie, um nur einige zu nennen, so oft auf unseren Tellern wiederfinden. Der Inbegriff des Salates ist und bleibt aber immer noch der klassische Kopfsalat, der auch als „grüner Salat“ bezeichnet wird. Meistens wird er mit einem Dressing aus Essig, Öl, und Kräutern „angemacht“. Verhältnismäßig oft findet man seine Blätter als „Frischezeichen“ auf belegten Brötchen oder als Zierde von Buffetplatten. Salat wird fast immer roh gegessen und steht in dem Ruf ein guter Lieferant wichtiger Ballaststoffe zu sein. Das stimmt, ist aber nicht alles, denn Kopfsalat und Endivie enthalten zudem gesunde Vitamine und spezielle Mineralstoffe, die unsere Haarwurzeln unterstützen. Besonders vitaminreich sind die äußeren Blätter, die etwas bitterer schmecken als die gelblichen, milderen Innenblätter.

Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung

Was lange nur vermutet wurde, nämlich das Salat gesund ist und gesünder macht, hat sich durch Studien bestätigt. Die University of California fand z.B. heraus, je mehr Salat und rohes Gemüse verzehrt wird, desto mehr Vitamin C, Folsäure, Vitamin E, und Betacarotin lassen sich im Blut nachweisen.
Das Vitamin C die körperliche Abwehrkraft erhöht und somit vor Krankheiten schützen kann, ist vielerorts bekannt. Weniger weit verbreitet hat sich wiederum, dass Vitamin C zudem für unseren Körper notwendig ist, um Eisen aufnehmen zu können. Im Salat finden wir beide Wirkstoffe.
Das Vitamin E in Kombination mit dem Vitamin C agiert als Antioxidantien. So wird unser Körper vor freien Radikalen und somit vor Alterung und Krankheit geschützt. Die Folsäure, ein B-Vitamin, unterstützt die Blutbildung und beugt in Kombination mit anderen Vitaminen Arteriosklerose vor. Und ein Powerpaket an Mineralstoffen ist der Salat natürlich auch. Er liefert uns z.B. Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Silizium und Schwefel.
Wie wir sehen, es steckt also auch in unserem guten alten Kopfsalat viel Gutes drin. Laut der Studie reicht schon eine Salat – oder Rohkostportion pro Tag aus, um unseren Bedarf an Vitalstoffen annähernd zu decken.

Allgemeine Hinweise

Um einem Mangel an Folsäure bei Schwangeren vorzubeugen, eignet sich Salat als hervorragende Quelle.
Allgemein läßt sich sagen, je bunter der Teller am Ende mit Salaten, Gemüse und evtl. Obst gefüllt ist, umso größer ist die Vielfalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.