Geschichte und Vorkommen

Moltebeeren (Rubus chamaemorus), auch Zwergbrombeeren genannt, wachsen an einer Staude, die zur Familie der Rosengewächse zählt und jährlich aus dem ausdauernden Wurzelstock nur 10 bis 15 cm hohe Ruten erzeugt. An ihnen wachsen die Blüten, wobei diese Triebe nach dem Fruchten wieder absterben. Die Moltebeere ist eine Frucht des Nordens. Sie wächst im nördlichen Mitteleuropa, in Nordjapan, Sibirien, Russland, Grönland und im nördlichen Nordamerika, vor allem in Kanada. In Deutschland existiert sie nur noch in den Moorgebieten von Weser und Elbe, was eiszeitlichen Effekten zuzuschreiben ist. Vor diesem Hintergrund ist die bedrohte Pflanze hierzulande auch streng geschützt. Bei den nordischen Seefahrern wurde die Moltebeere als gut zu lagerndes Mittel gegen Skorbut bereits sehr geschätzt und gilt vor allem in Norwegen als Delikatesse. Trotzdem ist sie bis heute eine Wildfrucht geblieben und zählt generell zu den teuersten Wildbeeren, da ihre Erträge gering sind.

Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung

Die gelben Früchte sind zwar bitter-säuerlich, aber dennoch sehr wohlschmeckend.
Vor allem in Skandinavien erfreuen sich die Beeren großer Beliebtheit und werden roh, gefroren mit Zucker oder als Marmelade genossen. Man kann sie auch zum Aromatisieren von Süßspeisen verwenden. Aufgrund ihres Aromas wird die Moltebeere zuweilen in der Züchtung anderer Rubus-Arten als Kreuzungspartner eingesetzt, um deren Fruchtaroma zu verbessern. Auch der finnische Likör „Lakka“ wird aus Moltebeeren hergestellt.
Das Obst ist mit 100mg pro 100g sehr reich an Vitamin C. Außerdem besitzt es einen hohen Ascorbin- und Benzoesäuregehalt. Hinzu kommen Mineralstoffe, wie Phosphor, Calcium oder Magnesium. Der hohe Anteil an Phenolsäure und Zink fördert besonders die Gesundheit unserer Haut. Zu den Wirkungen der Moltebeeren zählen daher eine Verbesserung der Hautfeuchtigkeit und eine Stärkung der Hautbarriere. Außerdem besitzen sie antioxidative und immunstärkende Eigenschaften. Extrakte aus der Moltebeere wirken zudem beschränkt antimikrobiell auf Mikroorganismen.

Allgemeine Hinweise

Die gelben Früchte sind zwar bitter-säuerlich, aber dennoch sehr wohlschmeckend.
Vor allem in Skandinavien erfreuen sich die Beeren großer Beliebtheit und werden roh, gefroren mit Zucker oder als Marmelade genossen. Man kann sie auch zum Aromatisieren von Süßspeisen verwenden. Aufgrund ihres Aromas wird die Moltebeere zuweilen in der Züchtung anderer Rubus-Arten als Kreuzungspartner eingesetzt, um deren Fruchtaroma zu verbessern. Auch der finnische Likör „Lakka“ wird aus Moltebeeren hergestellt.
Das Obst ist mit 100mg pro 100g sehr reich an Vitamin C. Außerdem besitzt es einen hohen Ascorbin- und Benzoesäuregehalt. Hinzu kommen Mineralstoffe, wie Phosphor, Calcium oder Magnesium. Der hohe Anteil an Phenolsäure und Zink fördert besonders die Gesundheit unserer Haut. Zu den Wirkungen der Moltebeeren zählen daher eine Verbesserung der Hautfeuchtigkeit und eine Stärkung der Hautbarriere. Außerdem besitzen sie antioxidative und immunstärkende Eigenschaften. Extrakte aus der Moltebeere wirken zudem beschränkt antimikrobiell auf Mikroorganismen.