Minze

Minze

Minze derer gibt es viele, am häufigsten nutzen wir aber die Pfefferminze. Die wichtigen Inhaltsstoffe wie Menthol, Gerbstoffe, Phenolarbonsäure und Flavonoide dieser Pflanze finden sich in ihren Blättern sowie in dem aus ihnen durch Dampfdestillation gewonnen ätherischen Öl. 

Die Zusammensetzung des Öl der Pfefferminze hängt vom Entwicklungsstand der Blätter bei der Ernte ab. Es enthält anders als das Öl der schon länger bekannten, wild wachsenden Minze-Arten bis zu 60 % Menthol und ist eines der meistverwendeten Öle. Es dient zur Einreibung, als Badezusatz und zur Inhalation. Die Wirksamkeit der enthaltenen Flavonoide gegen Kopfschmerzen und Migräne ergab bereits 1996 eine plazebokontrollierte Studie (Goebel et al., 1996). Das pflanzliche ätherische Öl soll ebenso gut wirken wie eine chemisch hergestellte Paracetamol.

Die Pfefferminze ist bekannt für ihre krampfmildernde, schmerzstillende, antimikrobielle, appetitanregende, harn – und schweißtreibende, Herz – und Nervenkraft belebende Wirkung. Sie setzt zudem die Reflexerregbarkeit und damit die Schmerzempfindlichkeit herab und wirkt anästhesierend und antiseptisch. In unseren Breitengraden finden die Blätter, ob getrocknet oder frisch, am häufigsten als Tee Verwendung. Er hilft vor allem auf Grund der krampflösenden und verdauungsfördernden Eigenschaften bei Magen-Darm oder Gallebeschwerden.