Arten, Extrakt, Synonyme

Mangosteen

Geschichte und Vorkommen

Der Mangostanbaum stammt ursprünglich Südostasien, genauer von den Sundainseln.
Gelegentlich wird jedoch auch die Inselwelt des Malaiischen Archipels als ihre Heimat bezeichnet. Heutzutage wird Mangostan in den Tropen kultiviert. So gelten neben Indonesien, Thailand und den Philippinen auch Mittelamerika und Brasilien zu ihren Anbauländern.
Der immergrüne Mangostanbaum wird 7 bis 25 Meter hoch und wächst sehr langsam. Es dauert zirka 10 Jahre bis ein Mangostanbaum reife Früchte trägt. Die lederartigen, dicken Blätter sind länglich oval, oberseitig dunkelgrün und unterseitig stumpf gelblichgrün gefärbt. Die Blüten sind gelblich grün oder rötlich. Die Früchte des Mangostanbaums sind rundlich und bis 8 cm groß. Sie haben eine dicke, ledrige, rötlich braune Schale, die sich im Reifezustand dunkel violett verfärbt. Im Inneren ähnelt die Mangostan sehr einer Mandarine. Das weiße bis elfenbeinfarbene Fruchtfleisch unterteilt sich in vier bis sieben Segmente und enthält essbare grüne Samen. Der angenehm säuerliche Geschmack der Mangostanfrucht bewegt sich zwischen Trauben, Ananas, Grapefruit und Pfirsich.

Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung

Die Mangostanfrucht wird in ihrer asiatischen Heimat „die Königin der Früchte“ genannt. Sie enthält sehr viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Außerdem liefert Mangostan viele Ballaststoffe. Am bedeutendsten sind bestimmte Polyphenole, die in der Mangostanfrucht enthalten sind: die Xanthonen. Mangostan enthält über 40 natürliche Xanthone und ist somit eine der reichhaltigsten Frucht dieser Art. Medizinische Studien belegen, dass Xanthone unter anderem gegen, Entzündungen, Bakterien, Viren, Allergien und Krebsgeschwüre positiv entgegen wirken.
Die Nährstoffe der Frucht fördern den Verdauungstrakt (Darm), beeinflussen das Hautbild positiv (Anti-Aging), stärken das Immunsystem und die Fitness, fördern die Leistungsfähigkeit, wirken schmerzlindernd, senken den Cholesterinspiegel im Blut und noch einiges mehr.

Allgemeine Hinweise

Reife Mangostanfrüchte lassen sich an ihrer purpurnen Farbe gut erkennen. Zudem sollte ihre sonst feste Schale ein wenig elastisch sein. Hat die Mangostan jedoch bereits einen sehr harten Zustand erreicht, so ist davon auszugehen, dass es sich um eine überreife Frucht handelt. In diesem Stadium ist sie bereits oft ungenießbar, was sich auch anhand von grünem Schimmel im Fruchtfleisch zeigt. Hingegen bedeuten gelbe Absonderungen am Fruchtfleisch sehr reifer Früchte keineswegs einen Verderb. Sie begünstigen vielmehr einen besonders leckeren Geschmack.