Geschichte und Vorkommen

Die Limette (Citrus aurantifolia) ähnelt sowohl in Aussehen, als auch im Geschmack der Zitrone, wobei sie jedoch etwas wenig säuerlich und dafür würziger schmeckt. Außerdem ist sie kleiner und bildet keine endständigen Warzen. Im Fruchtfleisch sind wenige bis gar keine Kerne enthalten. Limetten gelten als die kälteempfindlichsten Zitrusfrüchte und wachsen an kleinen, immergrünen Bäumen. Diese tragen Limetten das ganze Jahr und sind in den feuchten Tropengebieten, vor allem auf den westindischen Inseln, kultiviert. Während ihr Ursprungsgebiet in den Himalaya-Tälern Südostasiens liegt, wird sie heutzutage in Mittelamerika, Mexiko und Kalifornien angebaut. Es lassen sich zahlreiche Sorten unterscheiden, wie auch Hybride mit anderen Zitrusfrüchten. Je nach Sorte ist ihre dünne, glänzende Schale grün bis gelb. Ihre Schalenfarbe sagt daher auch nichts über den Reifegrad aus.

Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung

Limetten enthalten diverse Vitamine, unter anderem Vitamin-C, sowie Mineralstoffe, wie Calcium, Kalium und Phosphor. Sie sind zudem reich an ätherischem Öl und Flavonoiden. Zu den Hauptflavonoiden zählen dabei Hesperidin und Eriocitrin. Limetten wirken daher nicht nur appetitanregend und verdauungsfördern, sondern haben darüber hinaus auch eine antioxidative und immunstärkende Wirkung. Durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt, der 24 – 62mg pro 100ml Fruchtsaft beträgt, stärken sie vor allem die Abwehrkräfte. In der Küche findet die Limette zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Sie eignet sich für Säfte, Cocktails und Likör, als Salatzusatz und zum generellen Säuern von Speisen (z.B. Chutneys). Um möglichst viel Limettensaft zu erhalten, sollte man die Frucht erst in Segmente schneiden und dann ausdrücken. Die Schalen eignen sich zum Würzen von Süßspeisen, Kuchen oder Gebäck. Auch die Herstellung von Limettenöl ist mit bestimmten Sorten möglich. Das gewonnene Pressöl riecht nach Citrusschalen und hat ein frisch-spritziges, terpentinartiges Aroma.

Allgemeine Hinweise

Gelegentlich hört man auch davon, dass Limetten als „Limonen“ bezeichnet werden. Das ist jedoch falsch. Unter Limonen werden ausschließlich Zitronen verstanden.